Zusammenarbeit - 20.03.2010

Zusammenarbeit und Kommunikation
in der direkten Begegnung und übers Internet

Ort: Luzern, Romerohaus
Tagungsleitung: die neue Kerngruppe

Erfreulich viele neue Gesichter fanden sich zu dieser Tagung zusammen, sodass ein buntes Gemisch aus alt Bekannten und neuen Leuten entstand.

Ziel dieser Tagung war es herauszufinden, welche Bedürfnisse die an der integralen Kultur interessierten Menschen bezüglich der Begegnungsarten und der Kommunikationsweise haben und mit Hilfe welcher Medien das Integrale Forum Schweiz diesen Bedürfnissen gerecht werden kann. Der Tagungsinhalt wurde von der Kerngruppe organisiert. Mit Hilfe der Theorie U nach C. Otto Scharmer wurde gemeinsam versucht, die Bedürfnisse aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu evaluieren.

Zu Beginn der Tagung haben alle Teilnehmenden 3 Karten mit je einer der folgenden Fragen erhalten: Was beschäftigt mich in der integralen Theorie und Praxis? Worüber möchte ich mich austauschen? In welcher Form soll das, was mir wichtig ist im Integralen Forum Schweiz zum Ausdruck kommen? Die Antworten der entsprechenden Fragen wurden dann in 2er Gruppen verdichtet und einander kundgetan. Jede Frage wurde mit einem anderen Partner diskutiert, sodass eine dynamische Bewegung zwischen den Teilnehmenden stattfand.

Die Bedürfnisse und Ideen der Teilnehmenden war sehr vielfältig, was die Nachfolgende Zusammenstellung der wichtigsten Anliegen zeigt:

  • Sich befähigen. Dies bedeutet, sich intensiv darüber Gedanken zu machen, was integrale Lebenspraxis im Alltag bedeutet.
  • Sich verbinden. Menschen, die an integraler Lebensweise interessiert sind, sollen sich zu Regionalgruppen zusammenschliessen, sodass nebst der Tagungen ein reger Austausch im kleineren Rahmen stattfinden kann.
  • Integrale Theorien studieren und gemeinsam diskutieren, um die Basis für die integrale Lebenspraxis zu verstehen.
  • Öffnung des Ich – Zustands in einen Zustand des leeren Geistes.
  • Mitgestaltung an der geistigen Evolution der Menschheit.
  • Bildung von themenbezogenen Arbeitsgruppen.
  • Wie kann in den Menschen Leidenschaft und Feuer für die integrale Lebensweise geweckt werden.
  • Praktische Umsetzung der integralen Handlungspraxis in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik.

Das Resultat des Theorie U Prozesses waren 3 Prototypen:

  1. Im Internet wird ein geschlossenes Umfeld aufgeschaltet, wo sich Menschen über integrale Philosophie und Lebenspraxis austauschen können.
  2. In Zürich und in Bern werden jeweils neue Regionalgruppen gebildet, die sich in regelmässigen Abständen zum gemeinsamen Austausch zusammenfinden.
  3. Für die nächste Tagung wurde eine Gruppe von Leuten gefunden, die sich mit viel Elan bereit erklärt hatte, den Inhalt und Ablauf der Tagung zu bestreiten.

Die Tagung hatte viele neue Anregungen zu Tage gebracht. Die Teilnehmenden haben ihre Wünsche kundgetan und direkt Ideen eingebracht, wie man ihren Wünschen gerecht werden kann. Sehr klar kam zum Ausdruck, dass das Integrale im Alltag stattfinden muss und nicht bloss 4 x im Jahr an einer Tagung theoretisch diskutiert werden sollte.

 

Ostern 2010 JMH

Die Präsidentin Anne Margreth Schoch erklärt den Teilnehmenden die Theorie U.


In den Pausen gab es immer wieder die Möglichkeit für persönliche Gespräche zwischen den Tagungsteilnehmenden.


Anregende Gespräche während der Mittagspause.