Integrale Spiritualität - 08.06.2008

Integrale Spiritualität:
Das Verbindende und das Trennende entdecken

Spielerisch und kreativ an einer gemeinsamen Identität
und der Vision für das Integrale Forum Schweiz arbeiten...

 

Der Tag "Integrale Spiritualität: Spielerisch das Verbindende und das Trennende entdecken" war wertvoll.
Es entstand das Bild einer Gruppe von Menschen, die je für sich UND gemeinsam auf der Basis der Integralen Spiritualität unterwegs sind. Die Antworten aus dem Forscherspiel sind aufschlussreich und geben ein Bild über den weiteren Weg. Oft genannt wurde der Wunsch, den Blick nicht zu verengen auf eine einzige Lehre, sondern in einer Fülle des Lebens unterwegs zu sein. Ebenso wurde die konkrete Verbindung der eigenen Lebenspraxis mit der Integralen Spiritualität mehrfach gewünscht: Keine abgehobene Akademie, sondern gemeinsames Unterwegssein mit kritisch-offenem Austausch. Konkrete Ziele oder nächste Schritte im Sinne einer To-Do-List waren nicht das Ergebnis des Tages, aber tiefere Verbundenheit, gegenseitige Wertschätzung und umfassenderes Wissen umeinander. Wir arbeiteten an den Grundbausteinen.
Markus Ulrich

In Gruppenarbeiten wurden Teilnehmende eingeladen, sich über ihre integrale Lebenspraxis zeichnerisch / malerisch auszudrücken und ihr Ergebnis anderen mitzuteilen. Somit entstand ein vielschichtiger Austausch, der deutlich über philosophische Gespräche hinaus ging. Es brauchte auch etwas Mut, sich mit ungewohnten Ausdrucksformen mitzuteilen.

Die Hauptziele der Tagung waren:

  • Einander vertiefter kennenlernen
  • Standortbestimmung: Gemeinsamkeiten und Unterschiede wertschätzend herausfinden
  • Entwicklung von Ansätzen einer gemeinsamen Vision und einer gemeinsamen Identität

Mehrere Methoden und Ausdrucksformen kamen zur Anwendung.

Im Forscherspiel zum Beispiel erhielten alle Teilnehmenden fünf Fragegruppen, zu denen sie Antworten schreiben konnten. Die Fragegruppen (die mit weiteren Detailfragen ergänzt wurden) waren:

  1. Welche deiner Leidenschaften, Interessen, Kompetenzen oder Nöte könnten für das IF Schweiz Kristalle sein?

  2. Worauf stützt du dich theoretisch und praktisch?

  3. Was wünschst du dir von IF Schweiz?

  4. Was soll das IF Schweiz nicht sein?

  5. Anregungen zu Angebot + Nachfrage

Am Schluss werteten fünf Arbeitsgruppen die Fragen aus und präsentierten die ersten Ergebnisse.



Die Grobauswertung der Fragegruppe 3 anlässlich der Tagung.