Das WIR im Gespräch - 07.11.2009

Das WIR im Gespräch

mit Josy Zürcher, Hans Rudolf Straub, Urs Haller, Daniel Mattheeuws und Thomas Fischer
Ort: Volkshochschule Olten

Was ist ein WIR? Wie beeinflussen sich ICH und DU / Individuum und Kollektiv gegenseitig? Welche Rolle spielt dabei insbesondere die Kommunikation mittels Worten? Diese Zusammenhänge stärker ins Bewusstsein zu bringen und so zu einer integraleren Kommunikation beizutragen, war das Ziel der Tagung.

Thomas Fischer stimmte die 12 Teilnehmenden ein mit der offenen Frage:
„Hast du dich schon einmal in einem Gruppengespräch wieder gefunden, das, nachdem es vielleicht ganz normal oder etwas anstrengend anfing, sich plötzlich wandelte? So, dass du das Gefühl hattest, dass jetzt ein Baustein zum andern kommt, dass sich die Beiträge ergänzen, anstatt sich zu widersprechen, dass die Ideen sprühen und eine Atmosphäre entsteht, in der alle fühlen, dass etwas Gemeinsames am Werk ist, obwohl keiner so genau sagen kann, was?“

Dann leitete Josy Zürcher mit J. S. Bach sanft über zum ersten theoretischen Teil – mit Musik, die dann während des ganzen Tages zum verbindenden Element wurde, Musik, die das gemeinsame Feld (das WIR?) während der Reise durch den Tag ausdrückte (J. S. Bach, die englischen Suiten).

Inhaltlich bestand die Tagung aus 4 Eckpfeilern:

  1. der erkenntnistheoretische Pfeiler – Semantik (Hans Rudolf Straub)
  2. der kommunikationstheoretische Pfeiler – 4 Ohren und 4 Zungen (Urs Haller)
  3. der imaginativ-künstlerische Pfeiler – Reise durch die Werte-Meme (Josy Zürcher)
  4. der dialogische Pfeiler – Bohmscher Dialog (Thomas Fischer)

 



Wie immer waren auch Körperbewegungen und gemeinsames Mittagessen wohltuende Teile im Verlaufe des anspruchsvollen Programms.

Weitere Details zur Tagung

 

Schliesslich: Die Frage nach dem WIR wird uns weiter beschäftigen: Welches ist die Identität des Integralen Forum Schweiz? Mit diesem Thema werden wir uns am Wochenende vom 22. bis 24. Januar 2010 in Braunwald ganz besonders befassen.

 

 

Tagungsbericht verfasst von Hans Schmid