Etwa 30 Mitglieder verschiedener Organisationen mit sozialer, ökologischer oder spiritueller Ausrichtung treffen sich am 28. Juni 2010 bei prächtigem Wetter zur Wanderung vom Muotathal zur Ibergeregg. Als erstes führt unser Weg zum Biohof Enzenen von Peter Ulrich und Sabrina Badertscher. Auf dem Hof werden Bioschafe gehalten. Ein Rundgang von etwa 1 1/2 Stunden gibt uns spannende Einblicke in die Arbeit eines Bergbauern. Der Einladung zur Degustation von Schafkäse aus der hofeigenen Käserei, Dinkelbrot und selbstgepresstem Süssmost folgen wir gern. Käse, Brot und Süssmost schmecken köstlich.
Es sind zwei Wandergruppen vorgesehen: eine für 'gute' und eine für 'gemütliche' Wanderer. Der Weg der ersten Gruppe wird steil in die Höhe führen. 1000 Höhenmeter sind zu überwinden bis zur Alp Nielenstock über die Sternenegg und weiter zur Ibergeregg (1430m). Ich schliesse mich der zweiten Gruppe an. Nach dem Abstieg über eine steile Treppe, führt unser Weg oberhalb der Muota nach Ried, von da mit der Seilbahn nach Ilgau und weiter bis nach St. Karl auf dem Vorder Oberberg (1160m). Von St. Karl geht es über saftige Weiden zur Alp Ober Altberg und weiter zur Ibergeregg. Die Aussicht ist wunderbar. Ich bleibe immer mal wieder stehen um einfach zu schauen und zu staunen über die strahlende Schönheit der Berglandschaft rund um mich. Später als geplant treffen beide Gruppen auf der Ibergeregg ein. Weil die Zeit etwas knapp geworden ist, fahren wir mit dem Postauto nach Oberiberg. Hier verabschiede ich mich von jenen, die noch die Führung bei Heidi und Marco Lustenberger durch Haus und selbst angelegtem Biotop geniessen wollen. Müde, verschwitzt und zufrieden reise ich zusammen mit einigen anderen weiter Richtung Zürich.
Herzliche Begegnungen haben stattgefunden. In angeregte Gespräche vertieft oder auch schweigend sind wir allein, zu zweit, in einer kleineren oder grösseren Gruppe den Weg gegangen.
Bericht von Anne Margreth Schoch